Hintergründe (1 von 4)

Seit vielen Jahren ist unser Forscherteam in der Delfin- und Walforschung tätig. Seine Schwerpunkte sind die Kommunikations- und Interaktionsforschungen an Delfinen und Walen im offenen Ozean. Das Team gehört zu den Pionieren auf diesem Gebiet und hat sich auf die Beobachtung, Etablierung und die Analyse von Mensch- Delfin-Kontakten in freier Wildbahn spezialisiert. Über Jahre hinweg hat sich das Team ein profundes Knowhow angeeignet, um solche sensiblen Begegnungen gestalten zu können. Inhalte der Forschungen sind akustische und nicht-akustische Kommunikationsformen, Beobachtungen von intra- und interspezifischen Verhaltensweisen an der Wasseroberfläche und unter Wasser, sowie Auswirkungen des Whale Watching auf das Verhalten der Delfine.
Weitere Informationen zur Forschung.

Das Dolphin Space® Program wird von der Whale & Dolphin Conservation Society (WDCS) empfohlen. Die WDCS ist die weltweit größte gemeinnützige Organisation, die sich ganz den Schutz von Walen und Delfinen widmet.
Begegnungen mit Delfinen in freier Wildbahn können zu gelösten, glücklichen und entspannten Momenten führen. Die Arbeiten des Teams zeigten, dass Delfine im Kontakt mit Menschen eine Vielzahl von Lauten - insbesondere Laute der Echolokation - senden. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Lautäußerungen eine essentielle Komponente bei der Entstehung dieser Entspannungs- und Glückszustände darstellt. An dieser Stelle ist es wichtig zu unterscheiden, in welcher Form und zu welchem Zweck ein Delfin sein Echolokationssystem nutzt.

Die Echolokationslaute, die ein Delfin nutzt, um beispielsweise einen Fisch zu orten, unterscheiden sich von denen, die er einsetzt, um einen Menschen abzutasten. Genau diese Delfinlaute wurden aufgezeichnet und werden im Dolphin Space® Sound-Pool wiedergegeben. Es konnte wissenschaftlich gezeigt werden, dass Schallsendungen von Delfinen neuroelektrische und neurochemische Veränderungen im zentralen Nervensystem verursachen können. Die Produktion von Vorläufermolekülen zur körpereigenen Herstellung von Endorphinen und Hormonen wird angeregt.

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