Können Delfine heilen?

-Neue wissenschaftliche Befunde zum Thema "Delfinassistierte Therapie"-

In: Krankendienst 7/2008: 208-211

Im Rahmen der delfin-assistierten Therapie (DAT) ist es nach wie vor eine offene Frage, inwiefern der Delfin selbst ein eigenständiges Verhalten produziert, dass positiv auf die menschlichen Patienten einwirkt. Ist es das selbstinitiierte Annäherungsverhalten des Delfins an den menschlichen Patienten und die einhergehende Präsenz und räumliche Nähe zu ihm ein Wirkfaktor? Ist ein Delfin in diesem Zusammenhang ersetzbar, erzielt der Einsatz von bspw. Pferden gleiche oder ähnliche therapeutische Erfolge? Oder sind es möglicherweise spezifische Lautäußerungen -die sogenannten Clicklaute-, die ein Delfin zielgerichtet im Kontakt mit Menschen einsetzt, und die auf diesem Wege dessen Physiologie positiv beeinflusst?

Das folgende Manuskript, dass 2008 in der Zeitschrift 'Krankendienst' veröffentlicht wurde, gibt den neuesten Stand der Forschungen rund um das Thema Delfintherapie wieder. Dabei berichten einige Studien von überraschenden Ergebnissen.

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In diesem Zusammenhang befürworten BüNDNIS 90/Die Grünen die Förderung von Alternativen zur Delphintherapie und sprechen in diesem Zusammenhang die Therapieform im Wasser unterstützt durch Delphinlaute als mögliche Substitutionstherapie an.

In der Juliausgabe 2005 der Zeitschrift 'Krankendienst' haben wir bereits zum Thema berichtet. In dem Artikel 'Delfine und Heilung: zwischen Wissenschaft und Spekulation' finden Sie weitere interessante Einblicke in das Thema

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